Skip to content

Mietrendite

Die Mietrendite zeigt, wie rentabel eine vermietete Immobilie als Kapitalanlage ist. Sie setzt die jährlichen Mieteinnahmen ins Verhältnis zum eingesetzten Kapital und ist die zentrale Kennzahl, wenn Sie eine Neubauwohnung zur Vermietung kaufen.

Brutto- und Nettomietrendite

Bruttomietrendite (grobe Orientierung):

Bruttomietrendite (%) = (Jahreskaltmiete ÷ Kaufpreis) × 100

Nettomietrendite (aussagekräftiger, weil Kosten berücksichtigt):

Nettomietrendite (%) = (Jahreskaltmiete − nicht umlagefähige Kosten) ÷ (Kaufpreis + Kaufnebenkosten) × 100

Rechenbeispiel

Eine Neubauwohnung kostet 350.000 €, die Jahreskaltmiete beträgt 12.600 € (1.050 €/Monat):

  • Bruttomietrendite = (12.600 ÷ 350.000) × 100 = 3,6 %

Nach Abzug von Kaufnebenkosten und Bewirtschaftung liegt die Nettomietrendite typischerweise etwas darunter.

Was bei Neubau in Franken realistisch ist

In gefragten Lagen wie Erlangen, Forchheim oder dem Coburger Raum sind Neubau-Renditen moderat, dafür ist das Risiko niedrig: hohe Wohnqualität, geringer Instandhaltungsaufwand in den ersten Jahren und stabile Nachfrage. Anleger profitieren zusätzlich von steuerlichen Effekten wie der Sonder-AfA.

Häufige Fragen

Was ist eine gute Mietrendite?

Bei Neubau in nachgefragten fränkischen Lagen gelten 3–4 % brutto als solide. Höhere Werte gehen meist mit höherem Risiko oder schlechterer Lage einher.

Zählt die Wertsteigerung zur Rendite?

Nicht zur laufenden Mietrendite. Die mögliche Wertsteigerung ist ein zusätzlicher Renditebaustein, den Sie getrennt betrachten sollten.

Warum ist Neubau trotz niedrigerer Rendite interessant?

Wegen geringer Instandhaltungskosten, hoher Energieeffizienz und steuerlicher Vorteile – das verbessert die Nettobetrachtung.

← Zurück zum Bauträger-Lexikon